Lernen Sie Poker Spiele: Omaha

Pokerregeln

Omaha ist eine Variante von Texas Holdem. Der Spielablauf von Omaha Holdem ist völlig identisch mit Texas Holdem. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ein Spieler nicht zwei eigene Karten erhält, sondern vier. Aber genau dadurch wird Omaha zu einem eigenständigen Spiel, denn die Spieler erhalten viel häufiger eine sehr gute Pokerhand als beim Texas Holdem.

Jeder Spieler bildet seine Pokerhand also aus insgesamt neun Karten. Dabei gilt aber die Regel, dass seine Hand aus genau zwei seiner eigenen Karten mit drei der Gemeinschaftskarten gebildet werden muss. Wenn ein Spieler A-K-Q-Q hat und die Gemeinschaftskarten sind 10-J-4-4-2 , so hat der Spieler hier keine Straight von Zehn bis As, weil er dafür drei seiner eigenen Karten verwenden müsste, was er nicht darf. Die beste Pokerhand, die er bilden kann ist in diesem Beispiel Q-Q-4-4-A.

Eine Besonderheit des Omaha ist auch, dass es hauptsächlich Pot Limit gespielt wird. Hier richtet sich der erlaubte Höchsteinsatz immer nach der momentanen Höhe des Pots. Pot Limit ist hingegen bei Texas Holdem eher seltener anzutreffen.

Omaha Hi/Lo

Besonders in den USA ist Omaha Hi/Lo beliebt. Die Spielvariante Hi/Lo gibt es bei nahezu allen Pokerarten, aber gerade bei Omaha wird es am meisten angewandt. Hi/Lo bedeutet, dass nicht nur die höchste Pokerhand gewinnt, sondern auch die niedrigste. Der Spieler mit der High Hand (die beste Pokerhand) teilt sich den Pot mit dem Spieler, der die Low Hand (die niedrigste Hand) besitzt.

Es gibt allerdings feste Regeln, wann eine Hand als "niedrig" gilt. Eine Low Hand ist dabei eine Pokerhand, die aus fünf Karten besteht, bei denen keine der einzelnen Karten höher als ein Achter sein darf. Wenn in der niedrigstmöglichen Hand eines Spielers ein Neuner dabei wäre, würde er keine Low Hand bilden können. Wenn überhaupt kein Spieler eine Low Hand bilden kann, so gewinnt nur die High Hand. Wenn es mehrere Low Hands gibt, ist das niedrigere Blatt das bessere Blatt.

Für die Low Hand zählen keine Straights und keine Flushes. Die niedrigstmögliche Hand (also die beste Low Hand) ist demnach A-2-3-4-5. Es ist auch möglich, dass ein Spieler gleichzeitig die beste High Hand und die beste Low Hand hat.